Der Ursprung des Napfgolds liegt in den Alpen. Vor 50 Mio. Jahren wurden die Alpen gebildet.
Es kamen jene Goldvererzungen zu Tage, die als Primärquelle des heutigen
Napfgoldes gelten. Im Miozän transportierten Urflüsse in ihrem alpinen Geröll
das Gold in die Ebenen des Mittellandes. Das Napfbergland ist aus solchen
Flussablagerungen entstanden. Heute sind diese Flusssedimente längst zu Gestein
geworden - die Nagelfluh, Sandsteine oder Mergel. Das Napfgold wird vom Regen
aus dem Gestein herauserodiert und gelangt als kleine Goldflitter in das Kies
der Napfbäche.
Nuggets werden nur selten gefunden. Das Napfgold zeichnet sich durch eine rauhe
Oberfläche und eine goldgelbe Farbe aus. Die Grösse der Goldflitter oder
-plättchen variert zwischen 0.2 und 2 mm Durchmesser und mindestens 0.1 mm
Dicke. Das Napfgebiet ist wahrscheinlich das geschichtlich älteste
Goldvorkommen der Schweiz und soll schon durch die Helvetier und Römer
durchsucht worden sein. Heute sind die Bäche und Flüsse unter
Hobby-Goldsuchern wohlbekannt. Die natürliche, unberührte Landschaft der
Schweizer Voralpen und die Möglichkeit, schnell ein oder zwei Goldflitter zu
finden, machen das Napfgebiet zu einem perfekten Goldwasch-Gebiet. Erleben Sie das
Napfgebiet mit einem Besuch an der Weltmeisterschaft im Goldwaschen 2003!
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