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Die Entstehung primärer Goldlagerstätten |
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Diese Darstellung soll
veranschaulichen, was bei den kontinentalen Plattenverschiebungen mit
Gebirgsbildung abläuft. Der Plutonismus schafft in den
Alpen und anderorts die Voraussetzung, damit Gold und viele weitere Mineralien in die
Nähe der
Erdoberfläche gelangen. Die gezeigte aktive Zone ist sozusagen
unter dem
Gotthardmassiv. Dieses hat eine Länge von 150 Kilometer und eine
durchschnittliche Breite von etwa 10 Kilometer. Der Plutonit oder die
grössere, meist verästelte Version, der Batholit, brauchen hunderttausende
Jahre bis zur vollständigen Abkühlung. An den Randzonen der Plutonite
wird das Gestein durch die grosse Hitze umgewandelt. Es finden sogenannte Kontaktmetamorphosen statt. Ebenfalls an den Randzonen wird das in den
Gesteinen vorhandene Wasser flüchtig - es finden
hydrothermale Prozesse statt. Das heisse Wasser wird zu aggressiven
Lösungen. Diese laugen Mineralien aus grossen Gesteinsmassen heraus. Durch
vorhandene Spalten, Hohlräume und Kluften steigen die Lösungen auf. In
Oberflächennähe, bei abnehmender Temperatur und nachlassendem Druck, kristallisieren die Mineralien
wieder aus. |
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Die linke Talseite des Val Sumvitg |
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Mit dieser Skizze versuche
ich den Untergrund der linken Talseite des Val Sumvitg darzustellen.
Links bis genau ins Val Lavaz ist der ausgekühlte Pluton, heute Granit,
abgewittert und aufgeschlossen. Anschliessend bis zum Schnitt und
darüber hinaus sind die Gesteine durch Kontaktmetamorphose stark
verändert. Im Gelände sind vielerorts wie auf der Skizze dargestellt Pegmatitgänge,
Quarzbänder und selten Erzkörper zu sehen. Ansonsten ist die Skizze
selbsterklärend. Die Rechten zwei Plutone liegen in
Wirklichkeit etwas tiefer als sie hier dargestellt sind. |
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Die Hydrothermale Abfolge |
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| Links ist die Auslaugung und Anreicherung in den oberen Gesteinsschichten dargestellt. Rechts die hydrothermale Abfolge in Gängen. nach Oben |